Große Schweizer Sennenhunde

"vom Rumbecker Siepen"                                                                                                                                                          

Fütterung

Diese Rubrik soll Ihnen einen kleinen Einblick über eine gesunde Fütterung Ihres Hundes geben.

Natürlich können wir hier nicht bis ins kleinste Detail gehen. Wir sind auch keine Experten auf dem Thema Fütterung. Wir können jedoch die wichtigsten Faktoren zu den einzelnen Fütterungsarten aufzeigen und möglicherweise zum Denken anregen.

Wir haben aus eigener Erfahrung gelernt, wie wichtig eine gesunde, artgerechte Fütterung ist und haben uns ausführlich mit dieser Thematik beschäftigt. Diese Erfahrung geben wir auch in einem kleinen Leitfaden an alle unsere Welpenkäufer weiter. Gerne stehen wir allen anderen Interessierten bei Fragen hierzu mit Rat und Tat zur Seite. Sprechen Sie uns an!

War man doch bis vor einiger Zeit noch der Meinung "Sack auf - Trockenfutter in den Napf - fertig" oder "der Hund ist ein Abfallfresser", so sind unsere Hunde heutzutage oftmals durch diese Art der Fütterung - deren Auswirkungen sich bereits über die Mutterhündin während der Trächtigkeit auf die Welpen überträgt - belastet bzw. regelrecht überfordert.

"Alles, was rein kommt, muss auch wieder heraus."

So banal wie dieser Satz vielleicht beim ersten Lesen klingen mag, so viel Sinn macht er beim näheren Betrachten.

Richtig ist, dass alles was der Hund aufnimmt, tatsächlich auf irgendeinem Weg wieder aus dem Körper heraus muss. Dies ist ein sehr komplexer Vorgang, den wir hier nicht näher erörtern möchten.

Wichtiger ist vielmehr, sich einmal vor Augen zu halten, welchen Stellenwert die gesunde Ernährung Ihres Hundes hat. Je mehr ungesunde Komponenten Ihr Hund zu sich nimmt, umso mehr "kommt auch heraus".

Am deutlichsten wird dies beim täglichen "Output". Warum verrichten einige Hunde nur zweimal - ja teilweise sogar nur einmal - am Tag ihr großes Geschäft, während andere drei- bis viermal "in die Büsche müssen"? Warum haben einige Hunde ständig übel riechenden, matschigen Kot, während andere...? Na ja, Sie wissen schon... Wir müssen hier nicht näher drauf eingehen...

Doch nicht nur das "große Geschäft" ist das, was Ihren Hund als Abfallprodukt wieder verlässt.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum es Hunde gibt, die so gut wie gar nicht "riechen", während andere den "typischen Hundegeruch" an sich haben, manche sogar erbärmlich stinken oder sich beim Streicheln fettig anfühlen? Ein Hund stinkt nicht - er riecht auch nicht! Und fettige Haut hat er auch nicht!

Vielmehr ist auch die Haut ein Ausscheidungsorgan, aus welchem unverwertbare Stoffe austreten können. Wenn Leber und Niere mit ihrer eigentlichen Entgiftungsarbeit überlastet sind, bleibt oftmals nur noch die Haut, über die ein Hund "giftige Stoffe" entsorgen kann.

Neben fettigem, stumpfem Fell kann es hier dann auch zu quälendem Juckreiz kommen. Der Hund kratzt sich ständig, knabbert an sich herum - in erster Linie an den Pfoten - und wirkt insgesamt unruhig und rastlos.

Die Haut verliert so auf Dauer ihre natürliche Schutzfunktion. Sie wird rot, wund, es entstehen kahle Stellen und sie wird zur Angriffsfläche für Milben und Pilze. Das Fell wird glanzlos und struppig. Manchmal wird die Haut schwarz und die Haare fallen aus.

Viele Hundebesitzer laufen jetzt zum Tierarzt und versuchen, die "Hautirritation" behandeln zu lassen. Was oft passiert: der Hund bekommt ein Antibiotikum oder gar Kortison. Dies scheint auch erst einmal zu helfen. Fakt ist jedoch: auch diese Medikamente sind letztendlich ein Gift für den Hundeorganismus. Sie mögen die Leiden vielleicht zunächst  lindern. Doch dieses Gift muss ebenfalls wieder aus dem Körper heraus.

Wenn man parallel nicht auch die Fütterung seines Hundes überdenkt, geht der beschriebene Kreislauf nach ein paar Tagen oder Wochen wieder von vorne los...

Wer nicht mehr weiter weiß, vermutet Allergien. Die moderne Antwort. Was sonst. Ein Test muss her. Dieser gibt nun Aufschluss darüber, auf welche Stoffe der Hund reagiert. Seltsamerweise wird bei den meisten Tests immer nach Futterkomponenten gesucht, aber nie nach Reaktionen auf chemische Stoffe in Futtermitteln und Medikamenten...

In der Tat gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Ihren Hund gesund ernähren und ihm damit eine gute Basis schaffen zu können.

Neben dem Barfen, was verständlicherweise nicht jedermanns Sache ist, kann natürlich auch ein gutes, chemiefreies Trockenfutter oder Dosenfutter diese Basis bilden.

Wichtig ist, dass die Ernährung immer natürlich ist und dem Grundbedürfnis unserer Hunde entspricht, die ja immerhin vom Wolf abstammen. Überlegen Sie einmal, was Wölfe fressen und dann vergleichen Sie, was unsere "modernen Hunde" teilweise vorgesetzt bekommen!


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